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📝 MAG-Zyklus aufsetzen & durchführen (Best Practice)

Vor über einer Woche aktualisiert

📝 MAG-Zyklus aufsetzen & durchführen (Best Practice)

Dieser Artikel beschreibt eine empfohlene Best Practice für Admins und HR, um einen MAG-Zyklus in flowit strukturiert, effizient und nachhaltig aufzusetzen und durchzuführen.

Der Ablauf bietet Orientierung und bewährte Leitlinien, ohne als starres Regelwerk zu gelten.


🔍 Überblick

Ein stabiler MAG-Zyklus entsteht nicht automatisch durch die technische Aufsetzung, sondern durch eine saubere Vorbereitung, klare Rollen, getestete Leitfäden und eine bewusste Steuerung während der Laufzeit.

Der hier beschriebene Prozess führt dich Schritt für Schritt durch:

  • die organisatorische Vorbereitung

  • die inhaltliche Planung

  • die technische Umsetzung

  • die Kommunikation mit Mitarbeitenden

  • das Monitoring und den Umgang mit Sonderfällen

Der Artikel richtet sich primär an:

  • Admins (Kundenadministratoren) für Aufsetzung und Struktur

  • HR für Prozessbegleitung, Kommunikation und Monitoring


📌 Schritt 1: Organisationsstruktur prüfen (vor jedem Zyklus)

Bevor ein neuer MAG-Zyklus gestartet wird, sollte die Organisationsstruktur in flowit überprüft werden. Sie ist die Grundlage für alle nachfolgenden Schritte.

Im Admin-Bereich empfiehlt sich folgende Prüfung:

  • Sind alle Mitarbeitenden vollständig und korrekt erfasst?

  • Sind Mitarbeitende den richtigen Teams zugeordnet?

  • Ist die Teamstruktur logisch und aktuell abgebildet?

Zur Einordnung:

  • Die Mitarbeitendenliste kann exportiert werden und eignet sich gut zur Vollständigkeitskontrolle.

  • Die Teamstruktur kann exportiert und über den Export geprüft werden. Wir empfehlen jedoch, die Struktur direkt in Flowit auf Teamebene im Adminbereich zu prüfen.

Wichtig zu wissen:

  • Fehler in der Organisationsstruktur erfordern keinen Neustart des Zyklus.

  • Reviews können auch nach dem Start neu zugeordnet oder korrigiert werden.

Warum dieser Schritt entscheidend ist:

  • weniger Fehler im laufenden Zyklus

  • geringerer administrativer Aufwand

  • stabilerer Ablauf insgesamt

Hilfreiche Artikel im Hilfe-Center zum Thema Mitarbeiterverwaltung und Teamstruktur auf flowit:


👥 Rollen & Verantwortung im MAG-Zyklus

In der Praxis hat sich eine klare Rollentrennung bewährt.

Aufsetzung des Zyklus

  • Verantwortung: Kundenadministrator

  • Gründe:

    • Zugriff auf den Admin-Bereich

    • Pflege der Organisationsstruktur

    • Erstellung der Reviews auf Unternehmens- oder Teamebene

    • Technischer Gesamtüberblick

Begleitung im laufenden Zyklus

  • Primär: Teamleiter / Reviewer

    • Verantwortung für den Fortschritt der eigenen Reviews

    • Möglichkeit, einzelne Reviews zu verlängern

  • Unterstützend: HR oder Admin

    • Nachfassen bei Verzögerungen

    • Klärung von Sonderfällen

    • Koordination bei Fragen


📄 Schritt 2: Leitfäden verstehen und vorbereiten

Der Leitfaden bildet das inhaltliche Fundament des MAG-Zyklus. Typischerweise gibt es drei Ausgangslagen:

  • Ein bestehender Leitfaden wird erneut verwendet

  • Ein bestehender Leitfaden wird angepasst

  • Ein neuer Leitfaden wird erstellt

Zur Einordnung:

Best Practice:

  • Vor der produktiven Nutzung eines Templates einen vollständigen Test durchführen

  • Den aktuellen Stand kritisch prüfen

  • Änderungen erst danach umsetzen


🧪 Schritt 3: Testphase: Warum sie so wichtig ist

Die Testphase ist ein zentraler Erfolgsfaktor und sollte bewusst eingeplant werden.

In der Testphase prüfst du:

  • die Logik der Fragen

  • die Reihenfolge im Leitfaden

  • den Review-Flow

  • die Verständlichkeit der Inhalte

Empfohlener Umfang:

  • 1–2 vollständige Testläufe

  • zusätzliche Tests nur bei späteren Änderungen

Wichtige Regel:

  • Solange ein Leitfaden nicht produktiv verwendet wird, kann er angepasst werden

  • Sobald der Leitfaden in aktiven Reviews verwendet wird, kann er nicht mehr bearbeitet werden, sodass er Einfluss auf die aktiven Reviews hat.

Empfehlung:

  • Testphase idealerweise von mehreren Personen prüfen lassen


🗂️ Schritt 4: Zyklus planen, bevor er technisch aufgesetzt wird

Bevor der Zyklus im System erstellt wird, sollte die Struktur und der Zeitrahmen festgelegt sein.

Strukturelle Entscheidung

  • Unternehmens- oder Teamebene

Empfehlung:

  • Unternehmensebene als Standard

Vorteile:

  • einfachere Administration

  • bessere Vergleichbarkeit

  • konsistente Auswertungen

  • stabilere Folgezyklen

Teamebene ist sinnvoll, wenn:

  • Inhalte stark voneinander abweichen

  • unterschiedliche Leitfäden zwingend notwendig sind

Hinweis:

  • Auch bei bereichsspezifischen Fragen kann häufig mit einem einheitlichen Leitfaden gearbeitet werden

  • Differenzierung ist über benutzerdefinierte Attribute möglich

Zeitliche Planung

  • Startdatum

  • Ausfüllzeitraum

  • Abschlussdatum (Gesprächsphase)

Richtwerte:

  • Gesamter MAG-Zyklus: 1–3 Monate

  • Ausfüllzeitraum: mindestens 1 Monat

  • bei Ferien oder hoher Auslastung entsprechend länger planen


⚙️ Schritt 5: Zyklus aufsetzen

Nach der Planung erfolgt die technische Umsetzung:

  • Erstellung des Zyklus über den Gruppenmanager

  • Umsetzung gemäss Struktur- und Zeitplanung

  • Auf Unternehmens- oder Teamebene

  • Hier ist ein Schritt-für-Schritt-Artikel, der zeigt, wie man einen Review-Zyklus einrichtet:

    ✨ Übersicht: Reviews erstellen


✉️ Schritt 6: Einladungen & Kommunikation

Ein bewährter Ansatz ist ein mehrstufiges Kommunikationsmodell.

Best Practice

  • Vorab-Kommunikation durch HR oder Projektverantwortliche

  • Nutzung eines Kommunikations-Templates

    • Ganz unten findet ihr eine Vorlage für Best Practices.


  • danach automatische Systembenachrichtigungen

Automatische Benachrichtigungen

  • beim Aufsetzen aktivierbar

  • Erinnerungen definierbar

  • automatische Erinnerungen möglich

  • Inhalte systemseitig vorgegeben

Manuelle Reminders

  • Versand über den Insights-Bereich

  • geeignet für gezielte Nachfassaktionen

Nutzen:

  • höhere Aufmerksamkeit

  • klare Einordnung des Zyklus

  • höhere Akzeptanz bei Mitarbeitenden


📊 Monitoring & Steuerung

Der Fortschritt wird über den Insights-Bereich überwacht.

Status-Logik:

  • grünes Icon: beide Parteien haben ausgefüllt

  • Review abgeschlossen, wenn:

    • Schlussfolgerungen und Vereinbarungen definiert sind

    • das Gespräch geführt wurde

    • beide Parteien bestätigt haben

Typischer Verlauf:

  • hohe Aktivität zu Beginn

  • Abflachung in der Mitte

  • erneuter Anstieg gegen Ende

Empfehlung:

  • erste Hälfte nicht übersteuern

  • gezielt eingreifen bei klaren Verzögerungen

  • manuelle Reminders eher in der zweiten Hälfte einsetzen

Hilfreiche Artikel im Hilfe-Center zu Monitoring und Anpassung der Reviews auf flowit:


🔄 Änderungen & Deadlines nach dem Start

Auch nach dem Start sind Anpassungen möglich:

  • Zusätzliche Reviewer​

  • Zugehöriges Team

  • Ausfüllzeitraum​

  • Abschlussdatum

Nicht möglich:

  • Leitfäden / Vorlage nach produktiver Nutzung bearbeiten, so dass es Einfluss auf die Reviews hat.

Deadlines:

  • Ausfüllzeitraum verlängerbar, solange:

    • keine Partei ausgefüllt hat oder

    • nur eine Partei ausgefüllt hat

  • nicht verlängerbar, wenn beide Parteien ausgefüllt haben

  • Abschlussdatum (Gesprächsphase) verlängerbar, solange:

    • Das Review nicht beidseitig bestätigt wurde

Falls nötig:

  • Review neu aufsetzen


➕ Sonderfälle & komplexe Setups

Mögliche Szenarien:

  • mehrere Leitfäden

  • unterschiedliche Zeiträume

  • bereichsspezifische Inhalte

Bewährte Struktur:

  • ein zentraler Leitfaden

  • Nutzung benutzerdefinierter Attribute

  • Sichtbarkeit von Fragen abhängig von Profilattributen

Nutzen:

  • einheitlicher Prozess

  • hohe Skalierbarkeit

  • geringere Systemkomplexität

Bei sehr komplexen Setups empfiehlt sich die Einbindung von Customer Success.


✅ Fazit

Ein erfolgreicher MAG-Zyklus entsteht durch Struktur, nicht durch Technik allein: klare Rollen, getestete Leitfäden, saubere Planung, bewusste Kommunikation und transparente Steuerung.

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